Die Feuerwehr Urdorf von gestern bis heute |
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Mit Eimer und Vorschriften gegen das Feuer Ab dem 17. Jh. erliessen die gnädigen Herrn Verordnungen über das Löschwesen. Die damaligen Mittel zur bekämpfung des Feuers waren zu einfach, um wirksmae Hilfe leisten zu könnnen. Für Oberurdorf galt die Feuerordnung der Stadt Zürich, sie unterstand der Aufsicht der Obervogtei Birmensdorf, Die Verordnung für Niederurdorf bestimmte der eidgenössische Landvogt der Grafschaft Baden. Die Verantwortlichen der einzelnen Vogteien gaben die Vorschriften oder der Pfarrer verlas sie von der Kanzel. |
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1816 Schweineschmalz für die Feuerspritze Die Feuerwehr Oberurdorf besass bereits 1816 eine Feuerspritze, die mit Schweineschmalz geschmiert wurde. Ein halbes Pfund Schweineschmalz kostete 8 Schilling, der Feuerwehrhauptmann erhielt eine jährliche Entschädigung von 5 Schilling |
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1836 Feuerwehrhauptmann Jakob Diggelmann Ihm zur Seite standen die Windlichtträger, Feuerläufer, Feuerboten, Spritzenleute, Flöchner und die Wachmanschaft. In Niederurdorf wirkte zur selben Zeit Christoph Höppeler mit vier Feuerläufern und einem Feuerboten. |
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1843 Ersatz für das baufällige Spritzhaus in Oberurdorf |
1861 Anschaffung einer Tragspritze in Niederurdorf Das Stadthalteramt Zürich verlangte von Niederurdorf die Anschaffung einer Feuerspritze. Wegen der finanziell misslichen Lage der Gemeinde schlug Friedensrichter Lips vor, lediglich eine Tragspritze anzuschaffen. |
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1875 Oberurdorf kauft eine neue Feuerspritze Um diese vor Feuchtigkeit zu schützen und der Stinkluft entgegenzuwirken wurde das muffige hölzerne Spritzenhaus auf Sockel gestellt. |
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1902 Bau eines Feuerwehrlokal in Niederurdorf Bei der erweiterung der allgemeinen Wasserversorgung  installierte Oberurdorf 16 Hydranten. Auch Niderurdorf erhielt zu dieser Zeit eine erste Hydrantenanlage. Die neuen Wasseranschlüsse erlaubten wirkungsvolle Verbesserungen im Löschwesen. Es entstanden deshalb neue Funktionen wie Hydrantencorps, Rettungscorps und Alarmbläser. Zusätzlich mussten neues Schlauchmaterial und Wagen gekauft und ein Schlauchturm zum trocknen der Schläuche gebaut werden. Auf dem Areal der Milchgenossenschaft bauten die Niederurdorfer ein Feuerwehrlokal. |
1913 Inspektion in Niederurdorf Im Inspektionsbericht von Niderurdorf hiess es: ..Das Schlaumaterial sei in sehr schlechtem Zustand, es seien sozusagen alle Schläuche geflickt, das Gerätelokal oben im Dorf habe kein Licht, es sei zu klein und auch die Ordnung lasse zu wünschen übrig... |
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1927 erstes Telefonalarmsystem in Oberurdorf Neun Telefone von Feuerwehrleuten waren zu einer Alarmgruppe zusammengeschlossen. |
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1932 einheitliches Löschwesen Nach der Vereinigung der beiden Gemeinden wurde das Löschwesen einheitlich verwaltet und betrieben. Die Feuerwehrmanschaft war in drei kombinierte Löschzüge eingeteilt. der 1. Zug umfasste das bisherige Oberurdorf, zum 2. Zug gehörten die Niederurdorfer und der 3. Zug, ohne Rettungscorps war für das Stationsquartier zuständig. |
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1937 das traurigste Spritzenhaus Der kantonale Feuerschauer bezeichnete das Oberurdorfer Spritzenhaus als das traurigste im ganzen Kanton. |
1939 Neubau für die Feuerwehr Das auf dem gleichen Areal erstellte Spritzenahus mit Schlauchturm und angebautem Raum für den Leichenwagen subventionierte die Gebäudeassekuranz mit 23000 Franken.
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1963 erstes Pikettfahrzeug Im Herbst nahm Köbi Grob, der die Mann bislang auf einem Wagen an seinem Traktor zum Einsatzort geführt hatte, den 8-Zylinder-Chevrolet als erstes Pikettfahrzeug in Empfang und wurde gleichzeitig erster Pikett-Chef. |
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1967 106 Mann leisten Feuerwehrdienst Zudem schloss sich eine Gruppe Samariterinnen der Feuerwehr an |
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1969 Autodrehleiter "Grosi" Der Feuerwehr standen ein Feuerwehrdepot an der Birmensdorferstrasse und verschiedene Schlauchwagendepots sowie die einzige hydraulische Autodrehleiter in den zürcherischen Landgemeinden zur Verfügung. |
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1972 neues Tanklöschfahrzeug Wegen des nuene Tanklöschfahrzeugs baute man das Hauptdepot aus. Die drei noch bestehnden Aussendepots wurden aufgelöst.
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1976 die Nummer 118 wird eingeführt |
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1980 Doppelalarmsystem Als dritte Feuerwehr der Schweiz war unsere mit Doppelalarmsystem und Personenrufgerät ausgerüstet. Fünf Alarmstellen lösten sich im wöchentlichen Turnus ab, bis eine computergesteuerte Alarmzentrale dies überflüssig machte. |
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1983 Brand im Spitzacker In den frühen Morgenstunden eines Februartages zerstörte ein Grossbrand das Ökonomiegebäude des Bauernhauses im Spitzacker. Das angebaute Wohnhaus erlitt starke Schäden. Aufmerksame Passanten retteten zusammen mit der Polizei das darin wohnende Ehepaar über eine private Leiter. |
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1984 Dachbrand im "Gasthaus zu Sonne"  |
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1988 25 Jahre Feuerwehrpikett und neues Tanklöschfahrzeug Der gesamte Fahrzeugpark wurde der Bevölkerung präsentiert und das neue moderne Tanklöschfahrzeug wurden gefeiert. |
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1992 ein Personenbus und Verkehrsfahrzeug werden angeschaft  |
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1993 Pionier- und Löschmaterial auf einem modernen Iveco  |
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1996 neue Autodrehleiter Nach dem Anbau einer weiteren Einstellhalle an den 1972 schon angebauten Einstellplätzen, wurde die Autodrehleiter, welche auf dem technisch neusten Stand ist im Mai 1997 mit einem grossen Fest eigeweiht.
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1999 Hochwasser in Urdorf  Während den grossen Überschwemmungen mussten alle verfügbaren Kräfte an verschiedensten Orten eigesezt werden. |
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2002 Erweiterung des Depots Im Depot wurde es zunehmend enger. Die Einsatzkräfte mussten sich neben wegfahrenden und zur abfahrt bereiten Fahrzeugen umziehen. Der realisierte Erweiterungsbau an der Rückseite des bestehenden Feuerwehrgebäudes ermöglichte zeitgemässe Verhältnisse für die moderen Feuerwehr. Er bietet Garderobenplätze für 70 Mann, Duschen und sanitäre Anlagen. |
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2003 Tag der offenen Tür Die Bevölkerung hatte gelegenheit die Fahrzeuge, das rote, beschriftete Feuerwehrgebäude und die Geräte zu besichtigen. Der Ochs am Spiess war neben den vielen Posten der Feuerwehr eine gelungene Sache. |
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2006 Dachstockbrand im Bahnhof Urdorf Am stürmischen 12. November, viele von uns ADF sassen gerade mit unseren Familien gemütlich beim Sonntagbrunch, plötzlich ein Pageralarm. Die Meldung: Dachstockbrand an der Stationsstrasse, Bahnhofgebäude. Wer da noch den Samstagabend-Ausgang im Kopf hatte war jetzt bestimmt hellwach. Um 20.00 Uhr waren alle Arbeiten beendet. In der Nacht wurde das Gebäude durch die Feuerwehr Urdorf sporadisch kontrolliert und konnte am nächsten Tag der SBB definitiv übergeben werde. Total waren über 85 Feuerwehrleute im Einsatz. |
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2007 Neues Kleinlöschfahrzeug als Ersatz für den alten Iveco An der Gewerbeschau im Urdorfer Industriequartier Steinacker wurde das neue Ersteinsatzfahrzeug der Bevölkerung vorgestellt. Nach der Einfahrt mit Blaulicht und Horn wurde das Fahrzeug von Gemeidepräsident Werner Gutknecht an den Kommandanten Urs Stierli mit einem überdimensionalen Schlüssel symbolisch übergeben. Die Bevölkerung hatte die möglichkeit das Fahrzeug anzufassen und auch darin Platz zunehmen. |
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2009 Neues Tanklöschfahrzeug Am 16. Oktober 2009 war es soweit und der Gemeinderat konnte der Feuerwehr Urdorf das fertig gestellte Tanklöschfahrzeug übergeben. Damit kann die Einsatzbereitschaft und die Sicherheit der Bevölkerung in Urdorf weiterhin uneingeschränkt gewährleistet werden. |
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