Für die verschiedenen Einsätze, von klein bis gross benötigen wir auch verschiedene Resourcen im Bezug auf Personal und Material. Damit wir den Anforderungen des jeweiligen Einsatzes gerecht werden können, haben wir unsere Feuerwehrleute (AdF) in verschiedene Alarmgruppen aufgeteilt. Es würde ja keinen Sinn machen für einen Papierkorbbrand 60 Mann aufzubieten, was bei einem Grossereigniss  hingegen unerlässlich ist. Damit für jeden Einsatz die richtigen Mittel aufgeboten werden können, wird von der Einsatzzentrale (ELZ) in den meisten Fällen zuerst ein Konferenzgespräch mit unserem Kommando geführt. In diesem Konferenzgespräch teilt die ELZ dem Komando mit, Was, Wo und Wann passiert ist. Danach entscheidet das Kommando welche der verschiedenen Alarmgruppen aufgeboten werden soll. 

 

Einzelalarm

Für ganz kleine Einsätze oder Dienstleistungen welche durch eine oder zwei Personen erledigt werden können ist es möglich jeden Adf einzeln zu alarmieren. Einsätze wie: Katze vom Baum holen oder Schlüsselrohre kontrollieren, ja sogar etwas Ölbinder für kleine havareien streuen, dies sind Situationen bei welchen Einzelalarme sinvoll sind.
 

Tagesalarm (KA-Tag)

Viele unserer Feuerwehrleute arbeiten ausserhalb des Dorfes. Die Einsatzfähigkeit muss aber auch Tagsüber gewährleistet sein. Aus diesem Grund wird von ca. 7.00 - 18.00 Uhr immer die Gruppe KA-Tag aufgeboten, welche aus ca. 15  AdF besteht, die in Urdorf arbeiten. Diese Alarmgruppe wird zusätzlich auch für Alarme von automatischen Brandmeldeanlagen eingesetzt. Diese Alarmmeldung werden von der ELZ ohne Konferenzgespräch direkt ausgelöst. 
 

Bagatellgruppe (BAG)

Mit der Alarmgruppe BAG werden ca. 9 Feuerwehrleute aus der Gruppe KA-Tag aufgeboten.Verliert ein Fahrzeug Öl, oder ein kleiner Keller steht unter Wasser ist diese Gruppe vom Personellen eine ideale Grösse.
 

Kleinalarm 1 - 3 (KA-1, KA-2, KA-3)

Alle unsere 50 Feuerwehrleute und 8 Samariter sind gleichmässig auf diese 3 Gruppen verteilt. Eine Ausnahme sind die Offiziere, sie sind in allen 3 Alarmgruppen eingeteilt.  Abends und in der Nacht, sowie am Wochenende können diese Alarmgruppen aufgeboten werden. Damit alle AdF die Möglichkeit haben an Einsätze auszurücken, werden die 3 Gruppen abwechselnd oder in einzelnen Fällen auch 2 Gruppen zusammen aufgeboten . Das Einsatzspektrum reicht von Sturmschäden über Auto- oder Containerbrände bis hin zu überschwemmten Wohnungen oder Kellern.
 

Grossalarm (GA)

Für Grossereignisse wie beim Brand vom "Gasthaus zur Sonne" oder dem "Dachstockbrand im Bahnhofgebäude Urdorf" ist es extrem wichtig, möglichst schnell, möglichst viele Feuerwehrangehörige auf dem Schadenplatz zu haben. Aus diesem Grund sind in der Grossalarmgruppe alle angehörigen der Feuerwehr Urdorf inkl. Samariter eingeteilt.
 

Autodrehleiter (ADL)

Die Autodrehleiter kommt bei diversen Einsätzen in unserem Dorf regelmässig zum Einsatz. Seit dem 1. Januar 2009 ist Urdorf  zusätzlich Autodrehleiter (ADL) Stützpunkt. Die Kantonale Gebäudeversicherung hat entschieden, das bei jedem Brand an und in einem Gebäude eine ADL oder ein Hubretter auf Platz sein muss. Daher rücken wir mit unserer ADL auch in Nachbargemeinden aus. Zusätzlich wird die Autodrehleiter häufig zur Unterstüzung der Sanität benötigt, wenn eine verletzte Person nicht durch das Treppenhaus geborgen werden kann. In dieser Alarmgruppe sind diverse Fahrer, die zusätzlich eine Ausbildung für die ADL absolviert haben.
 

Verkehr (VA)

Müssen bei einem Ereigniss Umleitungen oder gar Strassen gesperrt werden kommt unsere Verkehrsgruppe zum Einsatz. Sie sind ebenfalls auch in die 3 Kleinalarmgruppen integriert. Wenn bei einem Verkehrsunfall eine Umleitung gemacht werden muss, ohne dass die Feuerwehr selbst benötigt wird (Bergung), kann die Kantonspolizei unsere VA-Gruppe aufbieten um diese Aufgabe zu übernehmen.
 

Samariter (SAM)

Die Samariter können auch als eigene Gruppe aufgeboten werden. In den meisten Fällen werden sie über die Gruppen KA 1 -3 alarmiert. Wenn Personen durch unsere AdF geborgen wurden, werden Sie durch die Samariter betreut und später an die Sanität übergeben.
 

 

 

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